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Monatsrückblick Februar 2019

01.03.2019

27 Einsätze im Februar

19 mal hieß es dabei für die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Mitte zu einem Brandeinsatz auszurücken, entsprechend waren acht Hilfeleistungseinsätze abzuleisten. Neben insgesamt zwölf automatischen Brandmeldeanlagen und kleineren Brandeinsätzen gab es fünf gemeldete Wohnungsbrände, welche in drei Fällen auf angebranntes Essen zurückzuführen waren.

Gleich zweimal kam es zu Einsätzen, die in Zusammenhang mit Polizeieinsätzen standen. Zunächst wurde der Rüstzug des 1. Zuges am 6. Februar zu einem Verkehrsunfall in die Neue Kasseler Straße gerufen. Der Fahrer eines in Schweinsberg gestohlenen Polos war zuvor der Polizei aufgefallen und hatte versucht, dieser zu entkommen. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd kollidierte das Fahrzeug mit zwei Fahrzeugen der Polizei. Alle Beteiligten konnten die Fahrzeuge eigenständig verlassen; die Feuerwehr leistete Hilfe bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Am 17. Februar wurde der 2. Zug zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Wehrda nach Wehrda alarmiert. Dort hatte sich ein Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert und drohte, sich von seinem Balkon zu stürzen. Von der Polizei waren eine Drehleiter sowie ein Sprungretter angefordert worden. Nachdem der Mann sich auf das Dach geflüchtet hatte, konnte er von der Polizei überwältigt und mit Hilfe der Feuerwehr mit einer Trage vom Dach gerettet werden.

Zu einem Kellerbrand kam es am letzten Tag des Februars in der Scheppe Gewissegasse. Da nicht klar war, ob noch Menschen im Gebäude waren, wurde das Stichwort während der Anfahrt von F2 auf F2Y erhöht. Ein Trupp unter Atemschutz ging sofort vor und konnte nach nur wenigen Minuten „Feuer aus" melden. Verletzt wurde niemand.