Aktuell
Unruhige Nacht für die Freiwillige Feuerwehr Marburg-Mitte
02.04.2022
Mehrere (8) Einsätze aufgrund umgestürzter Bäume in der Nacht für den 2. Zug. Auch der 1. Zug hatte einen mehrstündigen Einsatz. Freitagabend kurz nach 18 Uhr wurde die „Kleine Schleife" - eine Teileinheit des 2. Zuges zu einer Hilfeleistung alarmiert.
Ein Verkehrshindernis auf der Panoramastraße sollte beseitigt werden. Vor Ort angekommen, konnten wir recht schnell einen Baum, der aufgrund des schweren Schnees über die Fahrbahn ragte, ausmachen. Dieser wurde kurz angeschüttelt, sodass der meiste Schnee bereits abfiel. Jedoch hatte der Baum weiterhin gefährliche Schräglage, sodass wir uns entschieden ihn mittels Motorkettensäge zu beseitigen. Noch während sich ein Kamerad mit Schnittschutz ausrüstete, knickte der Baum spontan ab und landete auf der Fahrbahn.
Auf der Rückfahrt konnte bereits der nächste Baum, welcher auf die Straße ragte, entdeckt und entfernt werden. Die Polizei, welche zur Verkehrsabsicherung zualarmiert wurde, hatte im weiteren Verlauf erneut Bäume ausmachen können, die gefährlich über die Fahrbahn ragten. Auch diese wurden, teilweise unter Einsatz der Drehleiter und Elektrokettensäge, entfernt. Insgesamt waren wir circa 2,5 Stunden an verschiedenen Einsatzstellen in der Panoramastraße tätig.
Kurz nach 23 Uhr wurde dann erneut ein abgebrochener Ast gemeldet, welcher auf der Straße lag. Dieser wurde entfernt und die komplette Panoramastraße kontrolliert. Circa viertel nach eins in der Nacht wurde der 2. Zug wieder in die Panoramastraße alarmiert. Ein Baum war umgestürzt und versperrte die komplette Fahrbahn. Ein weiterer umgefallener Baum wurde am frühen Morgen um kurz vor fünf gemeldet. Kurz nach sieben klingelten dann erneut die Pager. Wieder galt es einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn zu entfernen.
Auch der 1. Zug hatte in der Nacht zu tun. Gegen 22:15 Uhr wurde eine Teileinheit des ersten Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte mit der Atemschutzkomponente zu einem Feuer nach Stadtallendorf alarmiert. Vor Ort wurden Atemschutzgeräte ausgegeben. Der Einsatz dauerte ca. 3,5 Stunden.